March 12, 2020 / 3:27 PM / 17 days ago

MIT-Chef fordert 100-Milliarden-Fonds zur Krisenbekämpfung

A logo of the Christian Democratic Union (CDU) is pictured at the party's headquarters in Berlin, Germany, November 5, 2018. REUTERS/Fabrizio Bensch

Berlin (Reuters) - Der CDU-Politiker Carsten Linnemann fordert als Reaktion auf die Coronavirus-Krise einen “Deutschlandfonds” mit einem Volumen von bis zu 100 Milliarden Euro.

“Die Corona-Krise hat inzwischen den gesamten Mittelstand direkt oder indirekt erfasst, von der Reisebranche über den Messebau bis hin zum Mittelständler, der auf wichtige Bauteile aus anderen Ländern wie Italien oder China wartet”, teilte der Vorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) am Donnerstag zur Begründung mit.

Der Fonds müsse mit Blick auf die Liquiditätsengpässe kurzfristig eingerichtet werden. Eine zentrale Rolle sollten die Staatsbank KfW und die Landesbürgschaftsbanken spielen. “Flankiert werden muss die Maßnahme mit Steuerstundungen und einer flexibleren Handhabung der Regulierung von mobilem Arbeiten und Arbeitszeiten sowie einem Belastungsmoratorium”, forderte der Vertreter des Unions-Wirtschaftsflügels. Im Kanzleramt müsse ein Krisenstab eingerichtet werden, der fach- und länderübergreifend arbeiten solle.

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