March 9, 2020 / 4:01 PM / in a month

Bundesinstitut sieht bis Herbst keine Medikamentenengpässe

Doctor Roxana Sauer displays a test kit for a coronavirus (COVID-19) test during a media event at a drive-in coronavirus check at the hospital of Gross-Gerau, Germany, March 9, 2020. REUTERS/Kai Pfaffenbach

Berlin (Reuters) - Der Präsident des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte, Karl Broich, sieht keine Lieferengpässe für Medikamente in Deutschland bis zum Herbst.

“Für uns war es sehr schnell klar, dass die Arzneimittelproduktion im Bereich Hubei, die jetzt zum Erliegen gekommen ist, für uns in Deutschland und Europa markttechnisch überhaupt keine Bedeutung spielt”, sagte Broich am Montag in Berlin mit Blick auf den Ausbruch des Coronavirus in der chinesischen Provinz Hubei. “Aktuell haben wir keine Hinweise darauf, dass wir in gravierendere Lieferengpass-Probleme hineinlaufen werden. Bis zum Herbst sind wir guter Dinge”, fügte er hinzu.

Hintergrund ist die Debatte, dass der Coronavirus-Ausbruch in China weltweit die Lieferketten für medizinische Grundstoffe zum Erliegen bringen könnte. Man habe aber die Information, dass die Produktion in China wieder angelaufen sei, sagte Broich. Allerdings knüpfte er die Analyse an die Bedingung, dass sich das Coronavirus nicht abrupt in Deutschland ausbreite und nicht plötzlich in großem Maße Antibiotika benötigt würden. Gesundheitsminister Jens Spahn kritisierte am Montag erneut eine zu große Abhängigkeit von Medizin-Grundstoffen aus China.

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