March 23, 2020 / 4:16 PM / 5 days ago

Auswärtiges Amt bringt 10.000 Deutsche pro Tag zurück

German Foreign Minister Heiko Maas talks to Interior Minister Horst Seehofer before the weekly cabinet meeting in Berlin, Germany, March 18, 2020. Because of the COVID-19 coronavirus outbreak the cabinet members met the first time in the larger International Conference Room room to keep the needed security distance during the meeting. Michael Kappeler/Pool via Reuters

Berlin (Reuters) - Die Bundesregierung bringt nach Angaben des Auswärtigen Amtes derzeit im Schnitt 10.000 Deutsche täglich aus dem Ausland zurück.

Seit vergangenen Dienstag habe man mehr als 120.000 deutsche Urlauber mit Flugzeugen der Reiseveranstalter beziehungsweise mit Chartermaschinen im Auftrag der Bundesregierung aus dem Ausland zurückgebracht, sagte die Sprecherin des Auswärtigen Amtes, Maria Adebahr, am Montag in Berlin. Sie bat um Geduld, weil die Rückholaktion sich zunehmend schwieriger gestalte. Denn der kommerzielle Luftverkehr gehe immer weiter zurück. Daher werde die Zahl der von der Regierung eingesetzten Chartermaschinen wohl weiter steigen. Bisher seien etwa 40 Charterflüge zur Abholung von Touristen gestartet worden, weitere 35 seien geplant.

Anders als zu Beginn seien die Rückholaktionen nun auch europäisch koordiniert, man melde die Flüge in Brüssel an, sagte Adebahr. Auf fast jedem Flug gebe es auch EU-Bürger, die man mit zurückfliege. Im Gegenzug würde Deutsche etwa auch mit französischen Flügen aus der Karibik zurückgeflogen. Zudem habe man etwa Südafrikaner mit den Flugzeugen in ihre Heimat geflogen, die dann deutsche Urlauber nach Hause brächten.

Aus Ägypten habe man mittlerweile 30.000 der 35.000 Deutschen ausgeflogen, aus der Dominikanischen Republik 3000 von 4500, aus Marokko alle 6000 und Tunesien alle 1500 Touristen, die sich hatten registrieren lassen. Aus Südafrika seien mittlerweile 7000 von 15.000 Deutschen zurückgekehrt. Aus der Türkei wiederum seien mit kommerziellen Flügen 29.000 und aus Spanien 30.000 Deutsche gekommen. Man sei derzeit in einer ganzen Reihe von Ländern aktiv, die von Argentinien, Ecuador, Gambia bis zu den Philippinen und Neuseeland reichten. Die Bundesregierung hatte zunächst 50 Millionen Euro für die größte Rückholaktion in der Geschichte der Bundesrepublik bereitgestellt.

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