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RKI-Vize - Gesundheitsämter können Corona-Infektionen noch bewältigen

Staff of the Robert Koch Institute for disease control takes a swap sample of mayor Christoph Spieles as part of a local corona monitoring study following an outbreak of the coronavirus disease (COVID-19) in Kupferzell, Germany, May 19, 2020, to prepare for a possible second wave of COVID-19. Marijan Murat/Pool via Reuters

Berlin (Reuters) - Die Gesundheitsämter sind nach Einschätzung des Vizepräsidenten des Robert-Koch-Instituts in der Lage, die gestiegene Zahl der Corona-Neu-Infektionen zu meistern.

“Im Moment können die Gesundheitsämter noch ganz gut nachermitteln”, sagte Lars Schaade am Donnerstag, nachdem das RKI 1707 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden gemeldet hatte. Die Ämter seien personell besser ausgestattet als im Frühjahr. Damals habe zudem die Zahl der Neuinfektionen wesentlich höher gelegen habe. Die Ämter versuchen bei positiv getesteten Personen festzustellen, mit wem diese in den vorangangenen 14 Tagen Kontakt hatten.

Es gelte nun, die Zahl der Neuinfizierten auf diesem Niveau zu halten oder im besten Fall zu senken. Lockerungen bei Großveranstaltungen lehnte Schaade aber ab. “Zum gegenwärtigen Zeitpunkt halte ich dies aus fachlichen Gründen für verfehlt.” Es sei zudem Spekulation, dass das Corona-Virus sich erheblich verändert habe. Es gebe eine Mutation, die dazu führe, dass das Virus sich stärker im Nasen-Rachen-Raum vermehre. Es gebe aber keine Hinweise, dass es weniger gefährlich geworden sei.

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