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Inlandsnachrichten

Spahn - Teilweise blanker Hass bei Gegnern der Corona-Politik

German Health Minister Jens Spahn speaks speaks at a press conference after a visit at Bethany Hospital to get an update on treatment options for coronavirus disease (COVID-19) patients, in Moers, Germany, August 28, 2020. REUTERS/Leon Kuegeler

Berlin (Reuters) - Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sieht bei den extremen Gegnern der Corona-Politik von Bund und Ländern wenig Gesprächsbereitschaft und “teilweise blanken Hass”.

Es sei nachvollziehbar, dass es einen unterschiedlichen Blick auf die Pandemie gebe, sagte der CDU-Politiker am Dienstag in Bochum. “Wichtig ist, dass wir dabei gesprächsfähig bleiben.” Es gebe aber auch einige, da sei kein Verstehen wollen und auch kein Zuhören mehr. “Da ist teilweise blanker Hass und mit Hass ist diskutieren schwer möglich.” Er frage sich, was der Grund für diesen extremen Hass und Frust sei, sagte er mit Blick auf den Sturm auf die Treppen des Reichstagsgebäudes bei den Corona-Demonstrationen am Wochenende in Berlin. Er frage sich auch, in welchem Land diese Menschen gerade lieber wären als in Deutschland. Diese Frage habe er bislang aber nicht beantwortet bekommen.

Spahn war am Samstag bei einem Wahlkampfauftritt in Bergisch-Gladbach von Gegnern der Corona-Maßnahmen bespuckt worden.

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