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Inlandsnachrichten

Tourismusbranche - "Lockdown Light" wäre für uns nächste Katastrophe

A south Bavarian castle, Neuschwanstein, is seen near Schwangau, about 120 km (74 miles) south of Munich, August 15, 2013. Neuschwanstein Castle, one of the most popular destinations in Europe was built by King Ludwig II in 1869. REUTERS/Michael Dalder (GERMANY - Tags: SOCIETY TRAVEL)

Berlin (Reuters) - Die Tourismusbranche warnt vor verheerenden Folgen bei einem erneuten Lockdown im Zuge der zuletzt rasant gestiegenen Corona-Infektionen.

Selbst ein “Lockdown light” wäre für die Branche eine Katastrophe, sagte Michael Rabe vom Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft am Dienstag. “Wenn Restaurants dicht gemacht und Veranstaltungen verboten würden, würden einmal mehr insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen der Tourismusbranche grundlos zum Bauernopfer der Pandemiepolitik. Belastbare Zahlen, dass unsere Betriebe zu den Pandemie-Treibern gehören, hat bislang niemand vorgelegt beziehungsweise sind zumindest öffentlich nicht verfügbar.”

Sollte es aus Gesundheitsgründen dennoch einen Lockdown geben, seien Entschädigungsgelder für Unternehmen ein absolutes Muss, ergänzte Rabe. “Ansonsten wird die Mehrzahl von ihnen den Corona-Winter nicht überleben.” Bundeskanzlerin Angela Merkel berät am Mittwoch mit den Ländern über neue Maßnahmen, um die Ausbreitung der Pandemie einzugrenzen. Sie hofft dabei auf konkrete Beschlüsse. Wegen hoher Neuinfektionszahlen sind in den ersten bayerischen Landkreisen bereits Ausgangsbeschränkungen sowie Schul- und Restaurantschließungen verhängt worden.

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