March 13, 2020 / 10:38 AM / 24 days ago

Altmaier erwartet keine Welle von Verstaatlichungen - Einzelfälle aber denkbar

German Economy Minister Peter Altmaier attends a news conference after a meeting with the economy ministers from Germany's 16 states to discuss the economic impact of coronavirus disease (COVID-19), in Berlin, Germany March 10, 2020. REUTERS/Michele Tantussi

Berlin (Reuters) - Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier rechnet momentan nicht mit einer “größeren Zahl von Verstaatlichungen”.

Staatliche Beteiligungen seien in der Corona-Krise aber für strategisch wichtige Unternehmen denkbar, wenn diese in Schieflage gerieten, sagte der CDU-Politiker dem “Spiegel”. Dies habe er schon in seiner Industriestrategie als Möglichkeit genannt. “Auch in einer Krise wie der durch das Coronavirus können sich ähnliche Fragen im Hinblick auf die technologische und wirtschaftliche Souveränität stellen.”

Altmaier hatte zuletzt als schützenswerte Zukunftsbranchen unter anderem Bereiche wie Künstlicher Intelligenz, Robotik, Halbleiter, Biotechnologie und Quantentechnologie genannt. Durch die Corona-Krise gerät nun auch die Pharmaindustrie in den Mittelpunkt, weil sehr viele Medikamente und Rohstoffe dafür aus Asien kommen. “Ich kann mir gut ein gemeinsames europäisches Projekt für die Arzneimittelproduktion vorstellen.”

Finanzminister Olaf Scholz (SPD) hatte bereits am Donnerstag vorübergehende staatliche Beteiligungen an Krisenunternehmen nicht ausgeschlossen. “Natürlich ist das vorstellbar.”

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