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Wirtschaftsnachrichten

Finanzminister - Frankreichs Wirtschaft bricht wohl nicht ganz so stark ein

A woman wearing a protective face mask walks at the Trocadero square near the Eiffel Tower in Paris as France reinforces mask-wearing as part of efforts to curb a resurgence of the coronavirus disease (COVID-19) across the country, August 3, 2020. REUTERS/Gonzalo Fuentes

Paris (Reuters) - Die französische Wirtschaft wird nach Einschätzung von Finanzminister Bruno Le Maire womöglich nicht so stark einbrechen wie bislang befürchtet.

“Ich denke, wir werden uns 2020 besser schlagen als die momentan mit elf Prozent prognostizierte Rezession”, sagte Le Maire am Freitag dem Sender BFM TV. Am Donnerstag hatte die Regierung in Paris ein 100 Milliarden Euro schweres Hilfsprogramm vorgestellt, um die heftige Rezession im Zuge der Coronavirus-Krise abzumildern.

Frankreich ist ähnlich wie Italien und Spanien stark von der Pandemie betroffen, weswegen die Wirtschaft hier stärker einbricht. Deutschland kommt dagegen dank niedrigerer Infektionszahlen und riesiger Hilfsprogramme deutlich besser durch die Krise. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier rechnet für 2020 mit einem Rückgang der Wirtschaftsleistung von 5,8 Prozent. Das wäre zwar deutlich weniger als in Frankreich, aber immer noch die schwerste Rezession der Nachkriegszeit.

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