April 30, 2020 / 9:42 AM / a month ago

Corona-Krise bringt Geschäft mit Fusionen und Übernahmen zum Erliegen

Euro currency bills are pictured at the Croatian National Bank in Zagreb, Croatia, May 21, 2019. Picture taken May 21, 2019. REUTERS/Antonio Bronic

Frankfurt (Reuters) - Wegen der Corona-Krise wurden im April so wenige Fusionen und Übernahmen (M&A) angekündigt wie seit mehr als einem Jahrzehnt nicht mehr.

Weltweit brach das M&A-Geschäft im vergangenen Monat auf den niedrigsten Stand seit September 2002 ein, wie der Datenanbieter Refinitiv am Donnerstag mitteilte. Es wurden nur noch Transaktionen im Gesamtvolumen von 69 Milliarden Dollar angekündigt - 79 Prozent weniger als im Vorjahresmonat.

In Deutschland und Europa war der Einbruch noch stärker. Das Volumen aller Transaktionen mit deutschem Übernahmeziel stürzte im April 2020 um 88 Prozent auf 260 Millionen Dollar ab - der niedrigste Stand seit April 2009. In Europa fiel das Transaktionsvolumen sogar auf den niedrigsten Monatswert seit August 1992. Hier wurden im April nur noch Deals im Wert von 6,1 Milliarden Dollar angekündigt - 92 Prozent weniger als im Vorjahresmonat.

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