for-phone-onlyfor-tablet-portrait-upfor-tablet-landscape-upfor-desktop-upfor-wide-desktop-up
Inlandsnachrichten

Bundesregierung - Corona-Impfstoff frühestens im ersten Quartal 2021

A computer image created by Nexu Science Communication together with Trinity College in Dublin, shows a model structurally representative of a betacoronavirus which is the type of virus linked to COVID-19, better known as the coronavirus linked to the Wuhan outbreak, shared with Reuters on February 18, 2020. NEXU Science Communication/via REUTERS THIS IMAGE HAS BEEN SUPPLIED BY A THIRD PARTY. MANDATORY CREDIT. TPX IMAGES OF THE DAY

Berlin (Reuters) - Die Bundesregierung geht von einem Einsatz eines Corona-Impfstoffes frühestens im ersten Quartal 2021 aus.

Das geht aus der Nationalen Impfstoffstrategie hervor, die das Corona-Kabinett am Montag verabschieden soll. “Unter der Annahme, dass ein günstiges Nutzen-Risiko-Verhältnis bestätigt werden kann, wird mit ersten Zulassungen frühestens Q1/2021 gerechnet”, heißt es in dem 15-seitigen Strategiepapier, das vom Gesundheitsministerium präsentiert wird und der Nachrichtenagentur Reuters vorliegt. Darin werden sieben Impfstoffe aufgelistet, deren Entwicklung in diesem oder kommenden Jahr abgeschlossen werden könnte. Genannt werden unter anderem die Pharmafirmen Biontech, Moderna, Astra-Zeneca und Curevac. Auch bei einem beschleunigten Zulassungsverfahren werde man sorgfältig auf “den Nachweis der Wirksamkeit, pharmazeutischen Qualität und Unbedenklichkeit des Impfstoffs” achten, wird in dem Papier betont.

Wie berichtet ist der Bund für die Organisation des Impfstoffes zuständig, die Länder den Aufbau von Impfzentren sowie die Impfung. “Dabei sollen die Kosten für den Aufbau und die Organisation von Impfzentren gemeinsam von den Ländern und aus Mitteln der gesetzlichen Krankenversicherung (Liquiditätsreserve des Gesundheitsfonds) sowie gegebenenfalls der privaten Krankenversicherung getragen werden”, heißt es nun.

Die Impfung soll freiwillig erfolgen und kostenlos sein. Kanzlerin Angela Merkel hatte bereits am Sonntag gesagt, dass Pflegekräfte, Ärzte und Risikogruppen vorrangig geimpft werden sollten, weil anfangs nicht Impfstoff für die gesamte Bevölkerung zur Verfügung stehen werde.

Beim Impfen sollen nicht-personenbezogene Daten erfasst werden, um einen Überblick über die Effektivität der Impfungen zu erhalten. Dazu zählten etwa Angaben zu Alter, Geschlecht, Wohnort, Impfdatum, Impfstoff-Produkt und verabreichte Impfdosis.

for-phone-onlyfor-tablet-portrait-upfor-tablet-landscape-upfor-desktop-upfor-wide-desktop-up