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Weltnachrichten

Madrid steht vor der Wiedereinführung drastsischer Einschränkungen

A man wearing a protective face mask jogs in the working class neighbourhood of Orcasitas, which has been under partial lockdown, amid the coronavirus disease (COVID-19) outbreak in Madrid, Spain, September 30, 2020. REUTERS/Sergio Perez

Madrid (Reuters) - Madrid steht als erste europäische Hauptstadt kurz vor der Wiedereinführung drastischer Einschränkungen im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie.

Nachdem die Regierung des Landes die Maßnahmen angeordnet hat, muss nun die Region Madrid bis spätestens Freitagnachmittag darlegen, wie dies umgesetzt werden soll und ab wann die neuen Verbote in Kraft treten. Allerdings hat die Madrider Regionalpräsidentin, Isabel Diaz Ayuso, am Donnerstag angekündigt, die Anordnung der Landesregierung vor Gericht anzufechten.

Madrid hat derzeit eine Infektionsrate von 859 Fällen auf 100.000 Einwohner, die höchste in Europa. Die konservative Regionalregierung reagierte verärgert auf die Anweisung der neuen Ausgangssperren, da sie um die Einkommen vieler der über drei Millionen Einwohner fürchtet. Madrid ist berühmt für seine Ausgeh-Szene mit vielen Bars und Restaurants, die Touristen aus aller Welt anzieht.

Nach den Vorstellungen der sozialdemokratischen Zentralregierung sollen nur noch Fahrten zur Arbeit, Schule, zum Arzt oder zum Einkaufen zulässig sein. Die Maßnahmen sind jedoch nicht so drastisch wie bei der ersten Ausgangssperre Mitte März, als die Madrider für eine Frist für sechs Wochen zu Hause bleiben mussten und nur für unaufschiebbare Aufgaben die eigenen vier Wände verlassen durften.

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