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Inlandsnachrichten

Minister Altmaier und Maas in Corona-Quarantäne

German Economy Minister Peter Altmaier wearing a face mask arrives to present the government's updated economic outlook for 2020 in Berlin, Germany, September 1, 2020. REUTERS/Hannibal Hanschke

Berlin (Reuters) - Nach Außenminister Heiko Maas hat sich am Mittwoch auch Wirtschaftsminister Peter Altmaier in Corona-Quarantäne begeben.

“Heute Nachmittag erfuhr ich, dass ein beim Handelsministerrat in Berlin anwesender Mitarbeiter eines EU-Ministers positiv auf Corona getestet wurde”, teilte der CDU-Politiker am Abend auf Twitter mit. “Ich habe mich vorsorglich in häusliche Quarantäne begeben. Ich wurde am Freitag negativ getestet, es geht mir sehr gut”, schrieb er weiter. Am Sonntag und Montag war Altmaier Gastgeber beim EU-Handelsministertreffen in Berlin und hatte dabei die strengen Corona-Auflagen für das Treffen hervorgehoben. Der CDU-Minister hatte sich am Freitag vorsorglich auch testen lassen, um sicherzugehen, dass er als Gastgeber die Gäste aus den 27 EU-Staaten und Brüssel nicht anstecken würde. Von den Gästen wiederum mussten sich nur diejenigen vor der Anreise testen lassen, die aus einem Risikogebiet nach Berlin kamen.

Zuvor hatte am Mittwoch das Auswärtige Amt mitgeteilte, dass der SPD-Politiker Maas in Quarantäne gegangen sei, weil einer seiner Personenschützer mit dem Virus infiziert sei. Deshalb muss Maas auch seine geplante Reise nach Jordanien absagen. Ein erster Corona-Test bei Maas am Mittwoch sei negativ ausgefallen, teilte eine Sprecherin mit. Das Auswärtige Amt prüfe nun in Zusammenarbeit mit dem öffentlichen Gesundheitsdienst, ob und inwieweit weitere Personen betroffen sein könnten und welche Maßnahmen dann zu treffen seien. Die Länge der Quarantäne von Maas blieb vorerst unklar.

Auch Kanzlerin Angela Merkel hatte sich bereits einmal in Quarantäne befunden, weil sie Kontakt mit einem infizierten Arzt gehabt hatte. Diese dauerte 14 Tage, drei Tests waren negativ. Am Dienstag hatte sich EU-Ratspräsident Charles Michel in Quarantäne begeben müssen, weshalb der EU-Gipfel um eine Woche auf den 1. und 2. Oktober verschoben wurde.

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