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Weltweit mehr als eine Million Corona-Tote - UN zeigen sich besorgt

The United Nations logo is seen at the 2019 United Nations Climate Action Summit at U.N. headquarters in New York, U.S., September 23, 2019. REUTERS/Lucas Jackson TPX IMAGES OF THE DAY

(Reuters) - Die Zahl der Corona-Toten ist am Dienstag weltweit auf mehr als eine Million gestiegen.

Das sind doppelt so viele wie die, die jährlich an Malaria sterben. Alle 24 Stunden kommen mehr als 5400 Menschen mit Corona-Infektionen um, wie aus Berechnungen der Nachrichtenagentur Reuters auf Basis der Durchschnittszahlen vom September hervorgeht. Das entspricht ungefähr 226 Toten pro Stunde oder einem Todesfall alle 16 Sekunden. Die Corona-Pandemie hat in vielen Ländern zu einer Überforderung der Gesundheitssysteme geführt. Der erste Covid-19-Todesfall war im Januar aus China gemeldet worden. Zuletzt hatte sich die Zahl der Toten weltweit binnen drei Monaten auf eine Million verdoppelt. Allerdings wird angesichts mangelnder Tests und Vertuschung in manchen Ländern eine hohe Dunkelziffer nicht ausgeschlossen.

UN-Generalsekretär Antonio Guterres erklärte auf Twitter twitter.com/antonioguterres, eine qualvolle Marke sei erreicht worden. Die Zahl mache sprachlos. "Aber wir dürfen niemals jedes einzelne Menschenleben aus dem Blick verlieren." Die Toten seien "Väter und Mütter, Ehefrauen und -männer, Brüder und Schwestern, Freunde und Kollegen" gewesen. Fast 45 Prozent der Toten entfallen allein auf die USA, Brasilien und Indien. Die USA führen die Zählung mit zuletzt 205.132 Corona-Toten an. Rund ein Viertel der Toten weltweit wird in Europa gezählt. Die WHO warnte zuletzt vor einem besorgniserregenden Anstieg der Fallzahlen in Westeuropa nur wenige Wochen vor der Grippesaison.

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