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Wirtschaftsnachrichten

Chancen auf Corona-Hilfen vor US-Präsidentenwahl schwinden

FILE PHOTO: Supporters of U.S. President Donald Trump watch the president's speech projected on a giant screen outside an election campaign rally at Orlando Sanford International Airport in Sanford, Florida, U.S. October 12, 2020. REUTERS/Ricardo Arduengo

Washington (Reuters) - In den USA schwinden die Chancen auf ein umfassendes Corona-Hilfspakete vor der Präsidentenwahl am 3. November.

Die Vorsitzende des Repräsentantenhaus und führende Oppositionspolitikerin Nancy Pelosi bekräftigte am Dienstag ihre Ablehnung eines von US-Präsident Donald Trump nachgebesserten Hilfspaktes. “Der Präsident will nur seinen Namen unter dem Scheck vor dem Wahltag sehen, damit die Börsen anziehen”, schrieb Pelosi in einem Brief an demokratische Abgeordnete. “Das Benehmen des Präsidenten ist beschämend, dabei könnte die Notwendigkeit für sofortige und umfassende Maßnahmen nicht dringlicher sein.”

Von Trump lag zunächst nur ein Tweet vor: “Stimulus groß oder gar nicht!!!”, schrieb er. Der Präsident hatte zuletzt das von ihm vorgeschlagene Volumen eines Hilfspakets von 1,6 Billionen Dollar auf 1,8 Billionen Dollar angehoben, um den Demokraten entgegen zu kommen. Diese beharren jedoch darauf, dass Wirtschaft und Gesellschaft mit 2,2 Billionen Dollar unterstützt werden sollen. Die Republikaner im Senat wiederum wollen am Montag über ein abgespecktes Hilfsprogramm mit einem Umfang von 500 Milliarden Dollar abstimmen lassen, wie Mehrheitsführer Mitch McConnell mitteilte. An den US-Börsen wird das Ringen um ein Hilfspaket aufmerksam verfolgt und schlägt sich in den Aktienkursen nieder.

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