March 17, 2020 / 8:10 AM / 5 months ago

Ohio sagt Vorwahl inmitten der Coronavirus-Krise ab

An old voting sticker remains stuck to the sidewalk outside the board of elections office in Medina, Ohio, U.S. March 16, 2020. REUTERS/Aaron Josefczyk

Washington (Reuters) - In den USA wirkt sich die Coronavirus-Krise immer stärker auf den Präsidentschaftswahlkampf aus.

Der Gouverneur von Ohio, Mike DeWine, verschob die für Dienstag geplante Vorwahl in seinem Bundesstaat. “In diesen Zeiten einer noch nie dagewesenen Gesundheitskrise eine Wahl abzuhalten, würde Mitarbeiter und Wähler einem unzumutbaren Risiko aussetzen, sich mit dem Coronavirus zu infizieren”, schrieb DeWine am Montagabend auf Twitter. Der Republikaner hatte sich zunächst um eine richterliche Anordnung für die Verschiebung bemüht. Nachdem ihm diese aber verwehrt wurde, handelte er auf eigene Faust. Die Vorwahl soll nun am 2. Juni stattfinden.

Am Dienstag sollen auch in Florida, Illinois und Arizona weitere Vorwahlen stattfinden, um den Kandidaten der Demokraten zu bestimmen, der am 3. November bei der Präsidentenwahl gegen Amtsinhaber Donald Trump von den Republikanern antreten soll. Besonders in Florida sind zahlreiche Delegiertenstimmen für den Ernennungsparteitag im Sommer zu holen. Im Rennen sind Ex-Vizepräsident Joe Biden und Senator Bernie Sanders. Biden hat bei den letzten Abstimmungen deutlich aufgeholt. Georgia, Louisiana und Kentucky haben ihre Vorwahlen ebenfalls verschoben. Sie sollten dort am 24. März beziehungsweise 4. April und 19. Mai stattfinden.

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