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Weltnachrichten

WHO sieht positive Daten bei einigen Covid-19-Arzneien

FILE PHOTO: A logo is pictured on the headquarters of the World Health Organization (WHO) ahead of a meeting of the Emergency Committee on the novel coronavirus (2019-nCoV) in Geneva, Switzerland, January 30, 2020. REUTERS/Denis Balibouse/File Photo

Genf (Reuters) - Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sieht bei einer Handvoll Medikamenten positive Anzeichen bei der Behandlung von Covid-19-Patienten.

“Wir haben einige Mittel, die in sehr frühen Studien die Schwere oder die Dauer der Krankheit zu begrenzen scheinen. Wir haben aber nichts, was das Virus töten oder stoppen könnte”, sagte WHO-Sprecherin Margaret Harris am Dienstag. Die WHO wolle sich nun darauf konzentrieren, mehr über diese vier oder fünf vielversprechendsten Medikamente herauszufinden. Die Namen der Arzneien nannte sie nicht. Die Weltgesundheitsorganisation leitet eine weltweite Initiative zur Entwicklung sicherer und wirksamer Medikamente, Tests und Impfstoffe, die bei der Behandlung der vom Coronavirus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 eingesetzt werden könnten.

Es gebe potenziell positive Daten, aber es seien mehr Daten nötig, sagte Harris. Zugleich dämpfte sie Hoffnungen auf die schnelle Entwicklung eines Impfstoffes. Coronaviren seien generell “sehr kniffelige Viren” und es sei schwierig, gegen diese einen Impfstoff zu entwickeln. Weltweit gibt es mehr als 100 Impfstoffprojekte, bei einigen von diesen hat die klinische Erprobung am Menschen bereits begonnen. Die WHO hatte im April erklärt, dass es mindestens zwölf Monate dauere, bis es einen Impfstoff gegen das neuartige Coronavirus geben werde.

Gegenwärtig sind die USA nach Einschätzung der WHO das Zentrum der Pandemie. Harris wies auch auf steigende Fallzahlen in Afrika hin. Der Kontinent habe aber einen Vorteil gegenüber Ländern mit weniger Erfahrungen beim Ausbruch von Infektionskrankheiten. “Sie haben oft eine sehr gute Infrastruktur für die Verfolgung von Kontakten und ein profunde Kenntnis davon, warum wir einen neuen Krankheitserreger sehr, sehr ernst nehmen sollten.”

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