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Unternehmensnachrichten

SpaceX-Start zur Internationalen Raumstation geglückt

A SpaceX Falcon 9 rocket, topped with the Crew Dragon capsule, is launched carrying four astronauts on the first operational NASA commercial crew mission at Kennedy Space Center in Cape Canaveral, Florida, U.S. November 15, 2020. REUTERS/Joe Skipper

Cape Canaveral (Reuters) - Das private Raumfahrtunternehmen SpaceX des Telsa-Gründers Elon Musk ist in der Nacht zum Montag mit vier Astronauten zur Internationalen Raumstation (ISS) gestartet.

Die neu gestaltete Crew-Dragon- Kapsel startete um 19.27 Uhr (Ortszeit) mit Hilfe einer SpaceX Falcon 9-Rakete vom Weltraumbahnhof der US-Raumfahrtbehörde NASA in Cape Canaveral, Florida. An Bord waren Kommandant Mike Hopkins, Pilot Victor Glover, Physikerin Shannon Walker und der japanische Astronaut Soichi Noguchi. Ein Luftleck verursachte weniger als zwei Stunden vor dem Start einen unerwarteten Abfall des Drucks, sagten NASA-Beamte. Nach der Überprüfung der Dichtigkeit konnte die Startsequenz wie geplant durchgeführt werden.

US-Vizepräsident Mike Pence erklärte, dass Amerika unter Präsident Donald Trump “unser Engagement für die Erforschung des menschlichen Weltraums erneuert hat”. Der gewählte Präsident Joe Biden drückte auf Twitter seine Glückwünsche aus und schrieb, der Start sei “ein Beweis für die Macht der Wissenschaft”.

Der 27-stündige Flug zur ISS, die in etwa 400 Kilometer Höhe um die Erde kreist, sollte ursprünglich am Samstag beginnen. Der Start wurde jedoch aufgrund von Vorhersagen von böigen Winden infolge des Tropensturms Eta um einen Tag verschoben, da dies eine Landung der wiederverwendbaren Antriebsrakete des Falcon 9 erschwert hätte, sagten NASA-Mietarbeiter.

Es ist die bereits die zweite bemannte Mission der NASA, mit dem privaten Unternehmen Astronauten ins All zu schicken. Ein Testflug des SpaceX Crew Dragon im August mit nur zwei Astronauten zur und von der Raumstation war die erste Weltraummission der NASA seit neun Jahren, die nach dem Ende des Spaceshuttle-Programms im Jahr 2011 von amerikanischem Boden abhob. In den vergangenen Jahren mussten US-Astronauten mit dem russischen Sojus-Raumschiff in die Umlaufbahn gebracht werden.

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