April 11, 2018 / 10:29 AM / 11 days ago

Weltbank senkt Konjunkturprognose für Westbalkan-Staaten

Belgrad (Reuters) - Die Konjunkturaussichten für die Länder des westlichen Balkans haben sich laut Weltbank etwas eingetrübt.

World Bank President Jim Yong Kim delivers a keynote speech at the Mobile World Congress in Barcelona, Spain, February 26, 2018. REUTERS/Sergio Perez

Das Institut senkte am Mittwoch seine Wachstumsprognose für die Region auf 3,2 von bisher 3,3 Prozent in diesem Jahr und auf 3,5 von 3,6 Prozent im kommenden Jahr. Der Wirtschaftsraum umfasst Albanien, Bosnien-Herzegowina, Kosovo, Mazedonien, Montenegro und Serbien. Vor der Finanzkrise 2008 hatten die Wachstumsraten mitunter noch bis zu doppelt so hoch gelegen. Als Konjunkturrisiken macht die Weltbank neben dem aktuellen internationalen Handelsstreit einen Mangel an Investitionen aus.

Ihren Angaben zufolge ging die Arbeitslosigkeit in den meisten der sechs Länder im vergangenen Jahr zurück. Die Arbeitslosenquoten klaffen allerdings weit auseinander. Sie reichten demnach von 13,5 Prozent in Serbien bis zu 30,4 Prozent im Kosovo. Große Unterschiede gibt es auch in den öffentlichen Haushalten. Während Serbien und Bosnien-Herzegowina 2017 Überschüsse erzielten, häuften die anderen Staaten weiterhin Defizite an.

Die EU-Kommission hatte die Länder des Westbalkans zuletzt zu verstärkten Anstrengungen aufgerufen, um die Basis für einen Beitritt zur Europäischen Union zu legen. Nach Worten von Erweiterungskommissar Johannes Hahn wird die Brüsseler Behörde wohl bis zum Sommer Beitrittsgespräche mit Albanien und Mazedonien empfehlen.

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