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Weltnachrichten

Abbas: Palästinenser hätten Gaza-Offensive verhindern können

Egyptian President Hosni Mubarak (R) meets with Palestinian President Mahmoud Abbas at the Presidential palace in Cairo Decemeber 28, 2008. Talks focused on the Israeli attacks against Hamas-ruled Gaza. REUTERS/Stringer (EGYPT)

Kairo (Reuters) - Palästinenser-Präsident Mahmud Abbas hat der radikalen Hamas die Hauptschuld an der Gewalteskalation im Gazastreifen gegeben.

Die palästinensische Seite hätte die israelische Offensive verhindern können, wenn sie sich an den Waffenstillstand mit Israel gehalten hätte, sagte Abbas am Sonntag in Kairo. “Wir haben mit ihnen gesprochen und gesagt ‘Wir bitten euch, haltet euch an den Waffenstillstand’... also, wir hätten es verhindern können”, sagte Abbas mit Blick auf die innerpalästinensischen Gespräche zwischen Fatah und Hamas. Abbas gehört der moderateren Fatah-Bewegung an, die seit dem Umsturz im Gazastreifen durch die radikal-islamische Hamas nur noch das Westjordanland kontrolliert.

Die Hamas hatte in den vergangenen Tagen wiederholt Raketen vom Gazastreifen auf Israel abgefeuert. Als Reaktion startete das israelische Militär am Samstag die schwerste Offensive gegen den Küstenstreifen seit Bestehen des jüdischen Staats. Dabei wurden nach palästinensischen Angaben mehr als 270 Menschen getötet. In Israel starb ein Mann beim Einschlag einer Rakete.

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