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Weltnachrichten

Irans Opposition kündigt weiter Druck auf Ahmadinedschad an

Teheran (Reuters) - Die iranische Opposition hat weiteren Druck auf den umstrittenen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad angekündigt.

Weder Mirhossein Mussawi noch er würden nachgeben, sagte der liberale Präsidentschaftskandidat Mehdi Karubi der spanischen Zeitung “El Pais” vom Dienstag. “Wir werden weiter demonstrieren und niemals mit dieser Regierung zusammenarbeiten.” Karubi und Mussawi werfen der Regierung vor, das Ergebnis der Präsidentenwahl vom 12. Juni gefälscht zu haben, was dieser bestreitet. Bei Protesten gegen den Ausgang kamen etwa 20 Menschen ums Leben, Hunderte andere wurden inhaftiert.

Ahmadinedschad soll am Mittwoch für eine zweite Amtszeit vereidigt werden, nachdem das geistliche Oberhaupt Ajatollah Ali Chamenei das Wahlergebnis gutgeheißen hatte. US-Präsident Barack Obama, Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Staatschef Nicolas Sarkozy wollen Ahmadinedschad entgegen diplomatischer Gepflogenheit nicht zur Wiederwahl gratulieren. Angesichts der Umstände im Zusammenhang mit der Wahl werde die Kanzlerin dem iranischen Präsidenten nicht schreiben, sagte ein Regierungssprecher in Berlin.

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