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Weltnachrichten

Mehrere Zivilisten bei Offensive in Afghanistan getötet

Mardscha (Reuters) - Bei der Nato-Offensive im Süden Afghanistans sind mehrere Zivilisten ums Leben gekommen.

In Mardscha in der Provinz Helmand seien drei Afghanen getötet worden, teilte die Nato am Montag mit. Sie hätten Warnungen, den Nato-Stellungen fernzubleiben, ignoriert und sich genähert.

Zudem seien bei einem Nato-Luftangriff auf mutmaßliche Aufständische in der Provinz Kandahar fünf Zivilisten ums Leben gekommen. Zwei weitere seien verletzt worden. Der Luftangriff stand nicht in Zusammenhang mit der von US-Truppen angeführten Nato-Offensive gegen die Taliban.

Die Offensive konzentriert sich auf Helmand, die am härtesten umkämpften Provinz in Afghanistan. Mardscha die letzte Hochburg der Taliban dort. Die US-Truppen trafen auf erheblichen Widerstand der radikal-islamischen Aufständischen. Gleichwohl kamen sie nach eigener Darstellung gut voran. “Wir machen stetig Fortschritte. Aber die Gegend strotzt vor Sprengfallen, so dass wir die Straßen systematisch absuchen und sichern müssen”, teilte Hauptmann Abraham Sipe von der US-Marineinfanterie am Montag mit.

Nach Angaben aus afghanischen Regierungskreisen wurden in den ersten zwei Tagen der Offensive 35 Taliban-Kämpfer getötet. Der Erfolg der Offensive hängt davon ab, ob es den afghanischen Truppen gelingt, die zurückeroberten Gebiete später zu halten. Etliche Einheimische bezweifeln dies und haben die US-Truppen zum Bleiben aufgefordert.

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