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Weltnachrichten

Verbündete verweigern Russland in Georgien-Politik Gefolgschaft

Moskau (Reuters) - Mehrere mit Russland verbündete Nachfolgestaaten der Sowjetunion haben der Regierung in Moskau die Gefolgschaft bei der Anerkennung der abtrünnigen georgischen Regionen Abchasien und Südossetien verweigert.

Zum Abschluss eines Ministertreffens in Moskau zeigten sich die Mitglieder der Vertragsorganisation für kollektive Sicherheit am Donnerstag zwar “zutiefst besorgt über Georgiens militärische Aktivität in Südossetien”. Ihre Abschlusserklärung enthielt jedoch keinen Hinweis auf eine geplante Anerkennung der beiden Regionen, wie ihn sich Russland gewünscht hatte. Stattdessen hieß es lediglich, Russland nehme eine aktive Rolle als Garant für die Sicherheit im Kaukasus wahr. Die Ereignisse um Südossetien hätten zudem “die Gefahr doppelter Standards in den internationalen Beziehungen gezeigt”.

Russland hatte im August Abchasien und Südossetien als Konsequenz des Kriegs mit Georgien als unabhängige Staaten anerkannt und damit Proteste westlicher Regierungen ausgelöst. Dem Schritt schloss sich bislang aber nur Nicaragua an. Vergangene Woche hatte sich bereits der Shanghai-Kooperationsrat, dem neben Russland China und vier zentralasiatische Staaten angehören, dem Wunsch der Regierung in Moskau nach Unterstützung in dieser Frage verschlossen.

Der Vertragsorganisation gehören neben Russland Weißrussland, Armenien, Kasachstan, Usbekistan, Tadschikistan und Kirgistan an.

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