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Weltnachrichten

IAEA will Geheimdienstberichte zu Atomwaffen-Bau Irans prüfen

Wien (Reuters) - Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) wird neue Geheimdienstberichte über ein Atomwaffen-Programm des Irans prüfen.

Es lägen Informationen zu einer versteckten Arbeit des Irans an Nuklearwaffen vor, sagte der IAEA-Chef Mohamed ElBaradei am Montag zur Eröffnung einer Sitzung des Gouverneursrats der UN-Aufsichtsbehörde. Dies gebe Anlass zu “ernster Besorgnis”. Der Iran hat die Berichte als Fälschung zurückgewiesen.

Die IAEA hatte Diplomaten jüngst über Hinweise auf iranische Projekte informiert, bei denen die Aufrüstung von Nuklearmaterial für Waffen erforscht werde. Die Zweifel an der vom Iran wiederholt betonten friedlichen Absicht des Atomprogramms werden nicht zuletzt von der Tatsache genährt, dass die Regierung in der Vergangenheit bereits nukleare Forschungstätigkeiten verheimlicht hat.

Die USA gestanden dem Iran zu, einige offene Fragen zu seinem Atomprogramm inzwischen geklärt zu haben. Dennoch gebe es starke Hinweise auf ein geheimes Waffenprogramm, sagte der US-Botschafter bei der IAEA, Gregory Schulte, vor Journalisten.

Der UN-Sicherheitsrat sollte am Montag über eine dritte Runde von Sanktionen gegen den Iran abstimmen. Die Regierung in Teheran verurteilte den Schritt im Voraus als illegal. Er werde die Lösung des Atomkonflikts nur erschweren, erklärte der Vize-Chef der Atombehörde, Mohammed Saidi einer Meldung der amtlichen Nachrichtenagentur Irna zufolge.

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