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Wirtschaftsnachrichten

Zwei Frauen im Rennen um WTO-Chefposten in der Endrunde

FILE PHOTO: A logo is pictured in front of the World Trade Organization (WTO) in Geneva, Switzerland, July 22, 2020. REUTERS/Denis Balibouse/File Photo

Genf (Reuters) - Die Welthandelsorganisation WTO wird aller Voraussicht nach erstmals von einer Frau geleitet werden.

Die ehemalige nigerianische Finanzministerin Ngozi Okonjo-Iweala und Südkoreas Handelsministerin Yoo Myung Hee haben es im Rennen um die Neubesetzung des Chefpostens in die Finalrunde geschafft, wie ein Sprecher am Donnerstag mitteilte. Wer am Ende den Zuschlag erhält, steht vor enormen Herausforderungen. Die WTO hatte in Aussicht gestellt, dass die Nachfolge bis Anfang November geregelt werden soll. Dies könnte sich aber durch die US-Wahl am 3. November verzögern.

Die Organisation steckt in der größten Krise seit ihrer Gründung 1995. Denn zunehmend drücken globale Spannungen und ein stärker um sich greifender Protektionismus auf den Welthandel. Darüber hinaus belastet der ungelöste Streit zwischen den USA und China. Dazu kommt der Konflikt mit den USA über die Ernennung neuer Richter für das Schiedsgericht der WTO, das über internationale Streitigkeiten entscheidet. Das Gremium ist deshalb handlungsunfähig.

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