Schweizer Börse dürfte etwas leichter starten

Freitag, 16. November 2012, 08:28 Uhr
 

Zürich (Reuters) - Die Schweizer Börse dürfte am Freitag leichter starten. Die Vorgaben von der Wall Street und aus Fernost seien wenig richtungsweisend, sagten Händler.

Angesichts der Krise im Nahen Osten, der Schuldenprobleme in den USA und Europa sowie der Konjunktursorgen sei nicht damit zu rechnen, dass die Anleger rege nach Beteiligungspapieren greifen. Impulse seien erst am Nachmittag von neuen US-Wirtschaftszahlen zu erwartet.

Die Bank Julius Bär berechnete den SMI vorbörslich um 0,1 Prozent leichter mit 6566 Zählern. Der SMI-Future verlor 0,2 Prozent auf 6561 Punkte.

Schmolz+Bickenbach ist in den ersten neun Monaten in die roten Zahlen gerutscht. Wegen der schlechten Finanzkennzahlen hat der Stahlproduzent mit den kreditgebenden Banken vereinbart, die Überprüfung der Einhaltung der Financial Covenants per Jahresende auszusetzen. Johannes Nonn wird per Februar 2013 Konzernchef und Hans-Jürgen Wiecha Finanzchef.

Der Duty-free-Shop-Betreiber Dufry hat seine Konzession am Flughafen Guarulhos International in Sao Paulo bis zum Jahr 2016 verlängert. Gleichzeitig wird die Verkaufsfläche um 50 Prozent vergrössert.

Der Batterie-Hersteller Leclanche befindet sich in fortgeschrittenen Gesprächen mit verschiedenen potenziellen Interessenten zur Sicherstellung des kurz- und mittelfristigen Kapitalbedarfs. Finanzchef Robert Feij verlässt das Unternehmen. Seine Aufgaben übernehmen Konzernchef und Verwaltungsrat.