US-Regierung droht mit Konsequenzen nach IAEA-Bericht zu Iran

Freitag, 19. Februar 2010, 07:44 Uhr
 

Washington (Reuters) - Die US-Regierung sieht sich nach dem jüngsten Bericht der UN-Atomenergiebehörde IAEA zum Nuklearprogramm des Iran in ihrem Misstrauen bestätigt.

Der Bericht zeige einmal mehr, dass die Islamische Republik sich nicht an ihre internationalen Verpflichtungen halte, sagte Präsidialamtssprecher Robert Gibbs am Donnerstag. In einem solchen Fall habe die US-Regierung stets erklärt, dass dies Konsequenzen haben werde, fügte er hinzu.

Die USA forderten bereits vor dem am Donnerstag bekanntgewordenen IAEA-Bericht eine Verschärfung der UN-Sanktionen gegen den Iran. In dem Bericht äußert die Behörde die Befürchtung, der Iran arbeite womöglich bereits an der Entwicklung eines atomaren Raketensprengkopfes. Das Land steht seit längerem im Verdacht, unter dem Deckmantel eines friedlichen Energieprogramms heimlich nach Atomwaffen zu streben. Die Regierung in Teheran weist die Vorwürfe zurück.

 
<p>EDITORS' NOTE: Reuters and other foreign media are subject to Iranian restrictions on their ability to film or take pictures in Tehran. Iranian President Mahmoud Ahmadinejad speaks during a news conference in Tehran February 16, 2010. REUTERS/Raheb Homavandi</p>